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Jemen − der Krieg, die Opfer und die Täter

Vernissage im EWH

"Yemen cholera epidemic hits more than 300,000 people". Ethno News do not own Copyrights to this photo. All rights belong to Reuters. Found in: Middle East Eye

Eine interessante Vernissage zur Ausstellung: Jemen − der Krieg, die Opfer und die Täter mit Aenne Rappel vom Förderverein Jemenhilfe e.V. findet am 7. Januar 2019 im Eine Welt Haus statt.

Es schließt sich im Anschluss um 19.00 Uhr die Informationsveranstaltung „Die humanitäre Katastrophe im Jemen“ über die Projekte der Jemenhilfe vor Ort an.


Der seit 2015 tobende Krieg im Jemen hat nach Angaben der UNO zur „weltweit schlimmsten humanitären Katastrophe“ geführt.


Die verheerenden Bombardements der Kriegskoalition unter Führung Saudi-Arabiens, die saudische Seeblockade, durch die humanitäre Hilfslieferungen und dringend benötigte Lebensmitteleinfuhren verhindert werden, hat bisher mehr als 80.000 Todesopfer gefordert.


Millionen Menschen sind vom Hungertod bedroht.


Alle 10 Minuten stirbt laut UNICEF ein Kind an Cholera und anderen vermeidbaren Krankheiten.


Entgegen den eigenen Rüstungsexportregeln, keine Waffen an kriegführende Staaten zu liefern, hat die Bundesregierung seit 2015 Rüstungsexporte im Wert von mehreren Milliarden Euro an die saudische Kriegskoalition genehmigt.


Ausstellungsfoto

Diese sehr eindrückliche Ausstellung führt uns im fernen Deutschland vor Augen, dass Krieg und Vertreibung nicht nur in wenigen einzelnen Staaten existieren, sondern, dass es sich um ein globales menschenunwürdiges Phänomen handelt.


Syrien und Jemen wiederholen sich weltweit.

Veranstaltungsort: Eine Welt Haus München, Schwanthalerstr. 80, 80336 München

Raum: Foyer

Veranstalter: AntiSiko Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz in Kooperation mit dem EWH

Eintritt: Frei


 

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